Rezension – DRY

Rezension – DRY

Hallo ihr Lieben 🙂

Vor kurzem ist mit DRY eine neue Dystopie von Neal Shusterman und seinem Sohn erschienen. Dry ist das erste Buch, das er zusammen mit seinem Sohn geschrieben hat. Wie auch in seine vorherigen Bücher, geht es in DRY um ein sehr realistisches Thema, dass weiter weg scheint, als es in Wirklichkeit ist.

Ich habe DRY gelesen und möchte euch nun mitteilen wie es mir gefallen hat. 🙂


DRY

Autor: Neal & Jarrod Shusterman

Verlag: Fischer Verlage

Seitenzahl: 336

Erscheinungsdatum: 22.05.2019

*Inhalt*

Kein Wasser. Nicht heute. Nicht morgen. Vielleicht nie mehr.
Niemand glaubte, dass es soweit kommen würde. Doch als Alyssa an einem heißen Junitag den Wasserhahn aufdreht, passiert nichts. Es kommt nicht ein Tropfen. Auch nicht bei den Nachbarn. In den Nachrichten heißt es nur, die Bewohner Kaliforniens sollen sich gedulden. Aber als das Problem nicht nur mehrere Stunden, sondern Tage bestehen bleibt, geduldet sich niemand mehr. Die Supermärkte und Tankstellen sind auf der Jagd nach Wasser längst leer gekauft, selbst die letzten Eisvorräte sind aufgebraucht. Jetzt geht es ums Überleben.

*Cover*

Das Cover von DRY ist eigentlich recht schlicht gehalten, trotzdem reicht es aus um die Botschaft hinter diesem Buch zu vermitteln. Ein rotes, eher dunkles Cover und im Vordergrund brennendes Wasser. Auch die paar Worte, am unteren Rand des Covers, sagen mehr als Bilder es je könnten. Ich liebe dieses Cover, es sagt einfach so viel mehr aus, als bunte Bildchen es je könnten und gefällt mir richtig gut. 🙂

*Schreibstil*

Neal schreibt einfach fantastisch. Sein Worte lassen Kopfkino entstehen und gleichzeitig aus der Realität entfliehen. Seine Worte rein zum Nachdenken an und man vergisst das Gelesene nicht sofort wieder. Nicht nur der Gesichte, sondern auch der Art und Weise wie diese erzählt wird, ist es zu verschulden, dass Dry mich so schnell nicht loslassen konnte.

*Meinung*

Alyssa wohnt mit ihrer Familie in einer Kleinstadt in Kalifornien. Vor einiger Zeit wurde das Wasser knapp und daher wurden strikte Regeln zum Wassersparen erstellt. Das Bewässern von Pflanzen oder unnötiger Wasserverbrauch wurden verfolgt und bestraft. Doch irgendwie kamen alle klar, bis zu dem alles verändernd Tag. Eigentlich war es absehbar, doch niemand hat damit gerechnet… Plötzlich kam nämlich gar kein Wasser mehr aus den Hähnen und der Kampf ums Überleben hat begonnen. Auf der Suche nach Wasser und nach einer Lösung muss sich Alyssa mehreren Ereignissen und Personen stellen, die sie so niemals erwartet hätte.


Neben Alyssa gibt es noch weitere Protagonisten, die nach und nach dazukommen und jeder auch seine eigne wichtige Rolle in dieser Gesichte spielt. Jede dieser Personen leidet anders und zeigt dem Leser, was aus einem werden kann, wenn etwas fehlt, dass man zum Überleben brauch. Alyssa versucht die Truppe zusammen zuhalten, während diese droht zu zerbrechen. Sie sorgt sich einfach um alles und versucht trotzdem das Gute in allem zu sehen. Bis zu Schluss glaubt sie daran, dass sie Hilfe bekommen werden.

Kelton, der etwas seltsame Nachbarsjunge, ist da vollkommen anders. Er und seine Familie waren auf diese Katastrophe vorbereitet und somit hat er einige Lösungen für so manche Probleme. Doch auch irgendwann ist er am Ende und weiss nicht mehr weiter. Wird es je wieder Wasser geben?!

Außerdem gibt es noch Jacqui, ein eigentlich hochintelligentes Mädchen, dass durch die neue Katastrophe zu jemand anderes wurde. Sie vertraut niemanden und denkt erst nur an sich selbst. Kann man in so Zeiten überhaupt an andere denken?!


Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven erzählt und zwischendurch gibt es auch Snapshots aus anderen Gegenden, die von der Katastrophe betroffen sind. So ist der Leser immer auf dem neuesten Stand und bekommt Alls mit, auch dass was um die Protagonisten drum herum passiert. Die ganze Geschichte ist so realistisch und spannend erzählt, dass ich sogar ein schlechtes Gewissen beim Blumen gießen hatte. Die bildgewaltige Beschreibung der einzelnen Gegebenheiten lässt den Leser einfach komplett in die Geschehnisse eintauchen und alles live miterleben.

*Fazit*

DRY konnte mich von der ersten Seite an abholen und wollte mich auch ausserhalb der Gesichte nicht mehr loslassen. DRY wirkt so realistisch, dass es quasi Alltag sein könnte. Man konnte super mit den Protagonisten mitfiebern, aber auch leiden. Das Ende kam mir dann doch etwas zu schnell und irgendwie anders, als ich es erwartet hätte, aber trotzdem gut.

Neal Shusterman hat erneut eine Dystopie geschaffen, die der realen Welt gar nicht so fern ist, wie es am Anfang scheint. Mich hat diese Geschichte wirklich begeistert und daher gibt es von mir 5 von 5 Wölkchen.

⛅⛅⛅⛅⛅

Liebe Grüße eure Bianca ⛅

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