Rezension – Heliopolis

Heliopolis

Hallo ihr Lieben 🙂

Vor kurzem habe ich Heliopolis – Magie aus ewigem Sand von Stefanie Hasse erhalten und durfte dieses somit vorab lesen. Noch sind es vier Tage bis zur Veröffentlichung, aber meine Rezension bekommt ihr heute schon. 🙂


Heliopolis – Magie aus ewigem Sand

Autor: Stefanie Hasse

Verlag: Loewe Verlag

Seitenzahl: 464

Erscheinungsdatum: 24. 07. 2018

*Inhalt*

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis. An ihrem 16. Geburtstag wird sie eine der acht magischen Gaben erhalten und mit Riaz vermählt werden. Doch Akasha bekommt nur das Leere Zeichen in den Nacken gebrannt. Keine Gabe! Keine Magie! Zu allem Überfluss droht nun eine Hochzeit mit dem arroganten Dante. Um den Makel auszumerzen, schickt ihr Vater sie in einer wichtigen Mission auf die Erde.

Dort soll die sechzehnjährige Hailey eine Ausstellung mit antiken Artefakten organisieren. Aber wieso versteht sie plötzlich sumerisch? Und warum kann sie Keilschrift lesen?
In ihrem spannenden Doppel-Drama um Akasha und Hailey entführt Stefanie Hasse ihre Leserinnen erneut in eine Welt voller Magie, in der nichts so ist, wie es zunächst scheint.

*Cover*

Das Cover ist in schlichten Gelb- und Brauntönen gehalten. Ein junges Mädchen im Vordergrund sticht dem Leser direkt ins Auge und weckt das Interesse. In goldener Schrift hebt sich der Titel deutlich vom Cover ab und zeigt daher sehr deutlich worum es hier geht. Mir hat das Cover anfangs nicht so gut gefallen, es wächst mir aber immer mehr ans Herz. Ich mag es einfach nicht so gerne, wenn echte Menschen auf einem Cover sind. Hier hat es meine Fantasie aber nicht gestört.

*Schreibstil*

Obwohl ich mehrer Bücher von Stefanie im Regal und auch auf der Wunschliste habe, ist Heliopolis das erste, welches ich von ihr gelesen habe. Ihr Schreibstil ist wirklich angenehm und leicht zu lesen. Sie nimmt den Leser mit ihren Worten gefangen und entführt sie nach Heliopolis. Zu keiner Zeit wurde ich durch komplizierte Sätze oder ähnliches von der Geschichte abgelenkt.

*Meinung*

Akasha ist die Prinzessin von Heliopolis und steht kurz davor ihr Zeichen und damit ihre Gabe zu erhalten. Während sie sich auf die Zeremonie vorbereitet, schwelgt sie in Erinnerungen und wir können sie und ihre Freunde besser kennenlernen. Schnell wird dem Leser klar, dass Akasha keine normale Prinzessin ist. Sie hat andere Vorlieben und Ziele. Ihre Freunde gehören nicht alle zu den angesehen Häusern und sie hat sie trotzdem alle gern. Als sie bei der Zeremonie das leere Zeichen erhält, bricht ihre Welt zusammen. Sie gehört keinem der Häuser an und darf somit ihre große Liebe Riaz nicht heiraten. Doch er muss doch eine Lösung geben ?!

„Er tut es für das Volk, Riaz, aber auch für mich. Für uns.“

„Als hätte er keine andere Möglichkeit. Warum ausgerechnet du?“ Riaz erhebt sich, seine Arme sind angespannt und auf seiner Stirn steht eine steile Falte. (Zitat aus dem Buch)

Akasha wird von ihrem Vater auf eine gefährliche Expedition geschickt um das Volk und ihre Liebe zu retten. Doch wird sie es schaffen ?! Und welche Gefahren bringt die Erde wirklich mit sich ?!


Hailey ist eine ganz normale Jugendliche aus Amerika. Sie geht mit ihren Freunden zur Schule und zur Zeit sollen sie eine Ausstellung antiker Artefakte vorbereiten. Doch immer wieder sieht sie diese Bilder oder leidet unter Black Outs. Ihre Freunde machen sich Sorgen um sie, können ihr aber nicht helfen.

Plötzlich taucht Nicolas auf. Ein seltsamer Junge. Er ist in sich gekehrt und im nächsten Moment ein ganz anderer. Hailey fühlt sich aus irgendwelchen Gründen zu ihm hingezogen. Nachdem auch er von diesen Bildern und Black Outs geplagt wird, treffen sich die beiden und machen eine seltsame Entdeckung.

Was hat es mit diesen Bilder auf sich ?!

Wie sind Akashas und Haileys Geschichte miteinander verbunden ?!

Genau das werde ich euch nicht verraten, denn das solltet ihr selbst herausfinden. Während des Lesen hat sich in mir immer wieder eine Vermutung breit gemacht, die dann letzen Endes doch zerschlagen wurde.


Die Protagonisten Akasha und auch Hailey sind mir immer zu sympathisch. Akasha ist nicht diese typische hochnäsige Prinzessin, sondern sorgt sich auch um ihre Freunde und ihr Volk, das lässt sie sofort freundlicher wirken.

Hailey ist ziemlich zerstreut und hat mit sich zukämpfen. Soll sie ihren Freunden von ihren Sorgen erzählen oder erklären sie diese dann für verrückt. Auch das wird so schön und realistisch beschrieben, dass man sich wunderbar in sie hineinversetzen kann.

Auch die Freunde von Akasha und Hailey sind sehr umfangreich beschrieben und somit kann man auch mit jeder einzelnen Person mitfühlen.

Am Anfang werden die einzelnen Häuser von Heliopolis und deren Gaben erklärt. Auch dies passiert so detailreich und bildhaft, dass dem Leser keine Fragen offen bleiben. Die Idee mit den Häusern, Gaben und Insignien ist einfach wunderbar und genial ausgearbeitet und passt perfekt in die Geschichte.

*Fazit*

Mit Heliopolis hat Stefanie eine wundervolle Welt voller Geheimnisse geschaffen. Eine Geschichte voller Fantasie, Liebe und auch Intrigen, die die Leser verzaubert.  Den Wechsel zwischen den Leben von Akasha und Hailey fand ich sehr interessant und schön, erst später erfährt man was die beiden verbindet und vorher lässt die Geschichte viele Spekulationen offen.

Durch die unterschiedlichen Welten und Gaben wird die Fantasie des Lesers angeregt und lädt zum träumen ein. Heliopolis – Magie aus ewigem Sand ist ein sehr gut gelungener Auftakt zu einer wundervollen Fantasy Dilogie.

Heliopolis bekommt von mir 5 von 5 Wölkchen

 

Liebe Grüße eure Bianca 

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