Rezension – Die Nacht der fallenden Sterne

Die Nacht der fallenden Sterne

Hallo ihr Lieben 🙂

Vor kurzem ist das neue Buch von Jennifer Alice Jager im Carlsen impress Verlag erschienen und ich durfte es bereits vorab lesen. Daher habe ich jetzt meine Rezension zu Die Nacht der fallenden Sterne für euch. 🙂


Die Nacht der fallenden Sterne

Autor: Jennifer Alice Jager

Verlag: Carlsen impress

Seitenzahl: 284

 

*Inhalt*

**Die verlorenen Splitter des Herzens der Mondkönigin**

Niemals trüben Wolken den Blick auf das Firmament des Landes Havendor. Der Mond leuchtet stets rund vom Himmelszelt und die Sterne flüstern sich Geschichten von Magie und Wundern zu. Legenden über den silbernen Thron der alten Könige… Als direkte Nachfahrin eben dieser Könige und rechtmäßige Regentin hat Luna die Erzählungen darüber schon immer geliebt. Doch nie hätte sie für möglich gehalten, dass sie wahr sein könnten. Bis eines Nachts die Sterne vom Himmel fallen und zu Männern werden – den Kriegern der Mondkönigin. Sie suchen nur eines: Luna. Nun muss Luna sich ausgerechnet mit dem Mann verbünden, der ihre Familie gestürzt hat und jetzt selbst Anspruch auf die Regentschaft erhebt: Hayes Hallender, dessen warme Augen eine trügerische Sicherheit versprechen.

*Cover*

Als Jennifer das Cover vorgestellt hat, war ich sofort verliebt. Eine junge Frau im blauen Kleid, ein Blickfang auf einem sonst auch wunderschönen Cover. Ein düsterer und Sternen klarer Himmel und ein leuchtender Mond, der eine magische Geschichte verspricht.

*Schreibstil*

Jennifers Schreibstil ist, auch wie in ihren vorherigen Büchern, leicht und flüssig zu lesen. Ausführliche und bildhafte Beschreibungen lassen den Leser vollkommen in Havendor verschwinden und die Geschichte mit Luna erleben.

*Meinung*

Luna ist eine junge Prinzessin die behutsam in Havendor aufgewachsen ist. Doch ihr Leben scheint nur perfekt, sie sehnt sich nach der Welt außerhalb des Palastes. Bälle, Anstandsveranstaltungen prägen ihr Leben.

Bis zu einem verhängnisvollen Abend. Die Lightgrows werden mit Hilfe eines Putsch gestürzt und entmachtet. Luna konnte entkommen und flieht in den Wald, wo sie ausgerechnet ihrem Feind in die Arme läuft.

Plötzlich fallen Sterne vom Himmel und Geschichten scheinen plötzlich war zu werden. Um ihr Leben zu retten muss Luna sich mit ihrem Feind verbünden. Doch nichts ist wie es scheint und Luna muss sich zwischen Liebe und Leben entscheiden!

Doch welche ist die richtige Entscheidung? Wird sie die richtige Wahl treffen und wird ihr Volk ihr folgen ?

Man kann nur überleben, wenn man zuerst an sich denkt. Das Entscheidende ist, dass es, auch wenn es mit einem selbst beginnt, nicht damit endet. Dass man im selben Maße auch an andere denkt und sich seiner eigenen Motive bewusst wird. Wenn man einen Fehler macht, dann sollte man es wissend machen. ( Zitat aus dem Buch)

Luna ist eine sehr willensstarke Protagonisten und es ist sehr angenehm mit ihr durch die Geschichte zu fliegen. Manchmal hätte ich sie gerne einfach gepackt und geschüttelt… Sie versucht es allen und auch sich recht zumachen, aber einer muss meist drunter leiden. Von ihrer Freundin Mara begleitet, lässt sie sich auf Gefahren ein. Sie blickt dem Tod ins Gesicht und verliert trotzdem nicht den Mut gegen ihren Feind zu kämpfen und ihr Volk zu beschützen.

Hayes ist mir anfangs sehr unsympathisch und ich kann sein Interesse an Luna erst nicht verstehen. Er ist ihr Feind, rettet ihr aber das Leben. Seine Pläne sind andere als sich anfangs erahnen lassen.


Jennifer hat mit Havendor eine wundervolle Welt geschaffen. Die Klassengesellschaft zwischen Magnaten und Thrall ist gut und verständlich erklärt. Anfangs hat mir die Geschichte sehr gut gefallen, sie wurde immer spannender und auch die Ereignisse wurden mehr. Doch zum Ende hin wurde die Geschichte immer vorhersehbarer und somit war auch die Spannung verflogen.

Das Ende war für mich leider schon zu früh klar und hat somit keine Überraschung mehr offen gelassen.  😐

Wer nur im Morgen lebt, vergisst das Heute. Das Hier und Jetzt mit all seinen kleinen Wundern ist das, was zählt. ( Zitat aus dem Buch)

 

*Fazit*

Bei Die Nacht der fallenden Sterne handelt es sich ja um eine Adaption von Sterntaler, da ich das original Märchen nicht kenne, kann ich nichts zu den Parallelen sagen.

Die Geschichte rund um Luna, die Sterne und den Mond, die Ausarbeitung der einzelnen Charaktere und auch die Hintergründe haben mir sehr gut gefallen. Trotzdem hat das Buch für mich leichte Schwächen.

Daher gibt es von mir heute 4 von 5 Wölkchen.

⛅⛅⛅⛅

 

Liebe Grüße eure Bianca ⛅

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