Rezension – Elbendunkel „Kein Weg zurück“

Rezension – Elbendunkel „Kein Weg zurück“

Hallo ihr Lieben 🙂

Vor kurzem habe ich „Elbendunkel – Kein Weg zurück“ von Rena Fischer beendet. Wie mir der Auftakt in diese fantastische Welt gefalle hat, das erfahrt ihr jetzt.


Elbendunkel – Kein Weg zurück

Autor: Rena Fischer

Verlag: Planet!

Seitenzahl: 480

Erscheinungsdatum: 16.07.2020

*Inhalt*

Im Jahr 2044 ist San Francisco von Unruhen zwischen Menschen und Elben geprägt. Als Upperclass-Mädchen und Tochter des Chefs der Elbensicherheitsbehörde, der gewaltsam gegen Elben vorgeht, führt Luz ein unbeschwertes Leben – bis zu dem Tag, als sie heimlich das Elben-Ghetto betritt. Luz ist fasziniert von der Untergrundgemeinde, vor allem aber von Darel, der mit einem regimekritischen Poetry-Slam auf der Bühne steht. Doch die Vorstellung wird von einer Razzia ihres Vaters gesprengt und Luz landet ohne sein Wissen als Gefangene auf dem Revier. Dort wird ein Geheimnis aufgedeckt, das Luz auf der Stelle zur Flucht vor ihrem Vater zwingt. Darel hilft ihr dabei. Allerdings verfolgt er seine ganz eigenen Ziele …

*Cover*

Das Cover finde ich einfach nur fantastisch. Für mich sieht es so aus wie ein „Weltenriss“, indem San Fransisco abgebildet ist. In blau und lila Tönen schlängelt es sich durch das sonst eigentlich helle Cover. Auf mich wirkt das Cover wirklich magisch und passt daher perfekt zu der Geschichte.

*Schreibstil*

Der Schreibstil von Rena ist sehr flüssig und leicht zu Lesen. Sie lädt den Leser in ihre düstere, dystopische und magische Welt ein und hält ihn dort mit ihren Worten gefangen. Einmal angefangen fiel es mir schwer Renas Worten zu entfliehen. Ich liebe Renas Schreibstil und dieser trägt auch viel dazu bei, dass Elbendunkel so gut geworden ist.

*Meinung*

Luz ist kein ganz normales Mädchen, neee… hier fängt es mal anders an als sonst. Luz ist die Tochter vom Chef der ELO. Die ELO ist eine der Organisationen, die das Leben mit den Elben regelt. Doch nicht alle sind ein Fan dieser Organisationen und somit kann Luz auch kein normales Leben führen. Sie geht auf eine Schule für die Kinder der höheren Mitglieder der Gesellschaft und hat einen Dunkelelben als Chauffeur und Bodyguard. Doch Luz ist zeitweise auch genervt von ihrem so geregelten und gesicherten Leben, denn dieses verbietet ihr einiges.

Eines Abends trifft sie sich daher mit Niall, der Sohn von einem Feind von Luz Vater. Doch Luz ist das egal, denn sie hat sich in diesen Jungen verliebt. Doch mit diesem Treffen wird Luz´ komplette Leben aus der Bahn geworfen und es ist nichts mehr wie es vorher war.

Luz findet sich plötzlich im elbischen Untergrund wieder und von einer auf die nächste Sekunde wird ihr Leben aus den Angeln gehoben. Wem kann sie noch vertrauen? Wer ist hier Feind und wer ist noch Freund?

Wird Luz die Geheimnisse ihrer Familie lüften können? Kann Luz Darel wirklich vertrauen?


Anfangs hatte ich irgendwie kleine Einstiegsprobleme, aber die waren wirklich winzig klein und schnell wieder vergessen. Ich glaube, dass die anfänglichen Erklärungen mir den Start erschwert haben, aber diese Erklärungen waren nunmal notwendig. Ansonsten wären im Laufe der Geschichte sicher einige Fragezeichen aufgetaucht.Doch schon nach kurzer Zeit nimmt die Geschichte an Fahrt auf und von da an war es um mich geschehen. Rena hatte mich mit ihren Worten gefangen und ich wollte die Welt um Elbendunkel nicht mehr verlassen. Doch leider klopft da manchmal auch die Realität an. 😛

Alle Charaktere sind wundervoll ausgearbeitet und jeder hat seine eigene Personalität, die ihn zu was besonderen macht. Doch besonders habe ich Luz und Kelly ins Herz geschlossen, zwei Freundinnen die auch im Kampf auf Leben und Tod zusammenhalten. Darel ist mir ja irgendwie unsympathisch und so richtig sympathisch wird er mir auch in der gesamten Gesichte nicht. Er hat etwas vor und dass merkt man ihm an. Er scheint ein dunkles Geheimnis zu haben, welches ihn ziemlich unnahbar macht.

Die Geschichte wird aus verschieden Perspektiven erzählt. Jeder kommt quasi mal zu Wort. Ich finde dies hier ziemlich gelungen, da man so auch etwas über die Nebencharaktere erfährt. Auch die Unterschiede zwischen Lichtelben und Dunkelelben sind wunderbar ausgearbeitet und erklärt. Die Unterschiede, die beide Arten in unterschiedliche Leben drängen, ob sie wollen oder nicht.

*Fazit*

Rena Fischer hat mit „Elbendunkel – Kein Weg zurück“ eine wirklich tollen und spannenden Einstieg in eine düstere und magische Welt geschaffen. Dystopisch, düster, romantisch, geheimnisvoll und gleichzeitig kritisch, mit diesen Worten würde ich Elbendunkel beschreiben.

Für mich ein wirklich gelungener Einstieg, der natürlich voll 5 Wölkchen verdient hat. Ich freue mich auf die Fortsetzung im Frühjahr.

⛅⛅⛅⛅⛅

Liebe Grüße eure Bianca ⛅

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