Gastrezenension – Mondfunken

Gastrezenension –  Mondfunken

Meine Gastrezensentin hat euch heute ihre Rezension zu Mondfunken mitgebracht.

Rezension geschrieben von Stephi

„Mondfunken“ von Tanja Voosen
Verlag: Impress
Seitenzahl: 341
Preis: 3,99€ Ebook
 
Inhalt (Klappentext)

**Manchmal muss man sich bei Herzensentscheidungen vom Mond leiten lassen…**
Als Kind hatte Tate fest daran geglaubt, dass der Mond ihr überallhin folgen und ihr immer Hoffnung schenken würde, egal wie dunkel die Nacht auch sein sollte. Leider scheint er sie aber in den heutigen Zeiten immer im Stich zu lassen, wenn sie gegen den begnadeten Koch Sawyer im alljährlichen Backwettbewerb antritt und mal wieder haushoch verliert. Aber nicht nur der so brillante Sawyer macht ihr das Leben schwer. Auch sein viel zu sehr von sich überzeugter Freund Levi bringt sie immer genau dann aus der Bahn, wenn es darum geht, sich von der besten Seite zu zeigen. Mit genau diesen beiden Jungen einen Sommer im Camp Summerset zu verbringen soll, kommt für Tate daher einer Strafe gleich. Doch manchmal geht der Mond genau dann auf, wenn man am wenigsten mit ihm rechnet…

Meinung

Jugendbücher sind meine Leidenschaft- als Jugendliche haben sie mir dabei geholfen groß zu werden, denn in ihnen fand ich all die Antworten auf meine Probleme und Sorgen. Jetzt als Erwachsene, die tagtäglich mit Jugendlichen arbeitet, versuche ich weiter einen Überblick über die modernen Jugendromane (oder wie man heute sagt „Young Adult“) zu behalten. Als Bianca mich also fragte, ob ich für ihren Blog „Mondfunken“ von Tanja Voosen lesen und rezensieren würde, habe ich mich sofort darauf eingelassen. 🙂

Die Geschichte um Tate, Levi und Sawyer hat mich von Anfang begeistert. Es sind durchweg Charaktere, mit denen man sich identifizieren kann und mit denen man mitfühlt.
Tanja Voosen beschreibt das Leben von Tate bildhaft und glaubwürdig, man erlebt mit ihr die Niederlagen beim Backwettbewerb, fiebert auf das Sommercamp hin und fährt mit auf der Achterbahn der Gefühle, während sie sich selber fragt, was eigentlich wichtig ist im Leben und dass Freundschaften eigentlich alles viel einfacher machen.

Die aufkommende Liebesgeschichte zwischen Tate und Levi ist sehr realistisch und kommt vollkommen ohne Klischees und Tiefschläge aus, was es unglaublich angenehm macht, es zu lesen. Grundsätzlich ist es ein Roman, den man in einer Nacht durchlesen kann, da der Schreibstil flüssig und realistisch ist. Man kann alle Handlungen gut nachvollziehen und sich so komplett auf die Geschichte einlassen kann.
Einzig die etwas willkürlich eingesetzte Leidenschaft der Hauptfigur Tate zum Kochen/Backen und ihr Bezug zum Mond hat mich etwas irritiert. Das Backen wird eigentlich nur zu Beginn erwähnt, als ihr erste Begegnung mit Levi auf dem Wettbewerb beschrieben wird. Im weiteren Verlauf backt sie zwar ein/zweimal Kuchen und fiebert auf ein Sommercamp mit Koch-/Backkursen hin, sonst spielt das Thema aber keine große Rolle.
Auch der Mond hat nicht die übergeordnete Rolle, wie es der Klappentext vermuten lässt. Tate hat lediglich einen Kettenanhänger in Mondform, an dem sie sehr hängt.

Trotzdem machen diese Punkte dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Es macht einfach Spaß das Buch zu lesen und ich werde bestimmt auch noch das andere Buch („Sternenmeer“) lesen, dass zwar keinen direkter Vorgang zu „Mondfunken“ ist, aber einige Überschneidungen in den Charakteren enthält.
Ganz klare Leseempfehlungen für alle, die gerne realistische Jugendromane rund um die erste Liebe lesen!

Nach Biancas Bewertungssystem vergebe ich für Mondfunken 4 von 5 Wölkchen.

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